April 19, 2010

Alles was Glück bringt


Die Geschichte des Brauches eine Münze in (Spring-)Brunnen zu werfen, beginnt bei dem Trevi Brunnen in Rom: der ursprüngliche Trevi Brunnen wurde 1453 am Ende einer restaurierten Wasserleitung von Papst Nikolaus V. erbaut. Finanziert wurde dieser Brunnen durch Weinsteuer - Er nahm uns den Wein, um uns Wasser zu geben. Bei jedem Vorbeigehen warf man eine Münze in den Brunnen, als Steuerschuld, als Auflehnung dagegen oder einfach aus Spott.


Später entwickelte sich die Tradition, die besagt, wenn man Münzen in den Brunnen wirft, hat man Lebensglück und ein Garant eines Tages nach Rom zurückzukehren. Dieser Brauch wurde durch den amerikanischen Film Drei Münzen im Brunnen (Three Coins in the Fountain) aus dem Jahr 1954 populär.

 Die korrekte Art die Münze in den Brunnen zu werfen ist mit der rechten Hand über die linke Schulter, indem man mit dem Rücken zum Brunnen steht.

Man sagt, alle Münzen, die sich aus aller Welt im Barockbecken ansammeln, gehen als das "Croce Rossa", das Rote Kreuz, oder an die reichlichen Denkmale.
 
Der Trevi-Brunnen (italienisch: Fontana di Trevi) übrigens, ist 26 Meter hoch und ungefähr 50 Meter breit und einer der bekanntesten Brunnen der Welt. Er wurde 1732-1762 nach einem Entwurf von Nicola Salvi im spätbarocken im Übergang zum klassizistischen Stil erbaut.

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