Hier meine kleine Auswahl:
Nina Levett hatte im Jahre 2004 eine schlimme Trennung hinter sich und beschloß ihre Erfahrung in Kunst und Design einzubauen. Die Geschichte ihrer Tapete ist folgende: Der Ehemann verlässt das Haus, um angeblich zur Arbeit zu gehen. Stattdessen geht er zu einer Hure. Seine Frau vertraut ihm und wartet schweigend zu Hause. Nina erklärte uns, dass sie die Frau als stilles Objekt, als Wohnaccessoire darstellt.
1983 geboren, beschäftigt sich Markus mit Möbel und Objektbau in Metall, Holz und anderen Materialien nach eigenen Entwürfen oder Kundenwunsch.
Kumi Noa
Lachend und auch stolz nahm Martin Neuhaus den Becher einfach runter und sagte "Ich habe ein Licht einfach mit einem Becher gemacht. Das ist die vollkommene Projektion und schaut echt cool aus."
Da konnten wir kaum widersprechen!
Thomas Zeitlberger (Bild - Copyright by Thomas Zeitlberger)
Unglaubliche Wallpaper Designs und mittlerweile auch Halstücher und ein beeindruckendes Portfolio mit Kundenwohnungen, die seine Designs nutzen, zeigte uns Thomas Zeitlberger. Ich fragte ihn, ob seine Wände zu Hause voll seien mit seinen Entwürfen. Er schüttelte den Kopf: "Wenn ich mit etwas fertig bin, muss es raus. Bei mir zu Hause sind alle Wände weiß und es hängen auch fast keine Bilder. Ich brauche das Leere, um nicht stecken zu bleiben und neue Inspiration zu finden." Anders bei:
5leuchten
(Fotos verwendet Copyright by Jakob Hentze)
(Fotos verwendet Copyright by Jakob Hentze)
Der Münchner Jakob Hentze, der sein Studium an der Universität für Angewandte Kunst 1999 abgeschlossen hat, hat in seiner Wohnung mindestens 50 dieser kreativen "Lampen-leuchten" hängen. Und ehrlich gesagt schaut so ein Zimmer voll mit unterschiedlichen Leuchten auch wahnsinnig toll aus:
Das Team hat sich zur Aufgabe gemacht die Milchringe in jeglicher Art von Design umzusetzen - Ringe, Ketten oder sogar ein Kleid. Ich bin froh, dass jemand endlich eine Verwendung für die Plastikdinger gefunden hat.
Helene Steiners Polyp
Die Gewinnerin des BLICKFANG Studentenwettbewerbs studiert Produktdesign an der Bauhaus Universität Weimar.
"Polyp ist ein Wäschekorb und ein Wandornament. Die Wäsche wird ganz einfach durch die Öffnung vorne in den Korb gestopft. Quillt die Wäsche vorne raus, ist der Korb voll – die Menge ergibt genau eine Waschmaschinenladung. Die Öffnung des Wäschekorbs ist konkav, daher kann auch beim Abnehmen des Korbes kein Wäschestück herausfallen. Der Korb ist einfach zu tragen dank seiner Einbuchtung. In mehreren Körben kann die Wäsche leicht sortiert werden, und wenn diese an der Wand hängen, ergibt sich ein in sich greifendes, interessantes Ornament."
Moor&Moor beds (Fotos verwendet Copyright by Moor&Moor)
Es fing alles damit an, dass Andreas Mohr als Student ein Bett brauchte. Er bestellte sich eine Matratze, welche auf Europaletten geliefert wurde. Er entschied sich aus der Matratze und den Europaletten ein Bett zu basteln. Uns wurde auch erzählt, dass im Gründungsjahr 2000 auf der Dornbirner Herbstmesse ihretwegen ein "Mini-Sexskandal" ausgebrochen sei: Hier der Zeitungsartikel. Aber wie sooft bei Sexskandalen war es im Endeffekt perfekte Publicity für das Jungunternehmen, denn nun gibt es sie schon seit 10 Jahren und obwohl sie sich weiterentwickeln und bereits neue Modelle designt haben, gibt es das Europalettenbett namens "Frontdoorfuck" immer noch im Handel.










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