March 27, 2011

Was muss ein frischgebackener Künstler denn alles machen, um Aufmerksamkeit zu bekommen?

In der "Lifeline" 13A fahre ich nicht selten an diesem Gebäude in der Rainergasse vorbei und jedes Mal nehme ich mir vor, im Internet nachzusehen wer dieser "Mario Neugebauer" denn sein soll und was es mit diesem (schlecht) angesprayten Schild, die wahrscheinlich auf eine Ausstellung hinweist?, auf sich hat. Blog sei Dank, habe ich ja Gründe so etwas zu "googeln":

Mario Neugebauer ist ein Künstler aus Wien und hat seinen Abschluß an der Akademie der Bildenen Künste gemacht, u.a. wurde er unterrichtet von Daniel Richter und Franz Graf. Verhältnismäßig zu seinen Dozenten, sind seine Bilder jedoch ruhiger. Und ein bisschen Erwin Wurm (s.links)
(beide Bilder Copyright http://marioneugebauer.com)

Wer sich jetzt auch noch wundert, wo das angesprayte Schild dazugehört: Galerie Nikola Vujasin, eine knapp ein Jahr alte Galerie. [Die Homepage scheint es noch nicht zu geben, aber man kann sich hier eine Vorstellung davon machen- klingt vielversprechend!]
Das nächste Mal steige ich dann aus dem Bus aus und schau mir das mal an.

Apropos aufstrebende Künstler (Maler/Kurator/Galerie): bei dem beeindruckenden Gallery Hopping in der Schleifmühlgasse am 15. März war ich brav mit meinem Projekt Art in the City am drehen und da lernten wir Nicolas Dellamartina kennen: ein Student der Universität der Angewandten Kunst.

Die Idee sich mit einem langen Mantel einfach hinzustellen, seinen Mantel zu öffnen und seine Güter anzubieten, stammt ursprünglich aus Russland: so verkaufen viele beispielsweise Uhren. Dellamartina brachte nicht nur diese Geschäftsidee nach Wien, sondern peppelte sie auch noch ein wenig auf und ersetzte Uhren mit kleinformatigen Werken, die sich auch, wie man hier sehen kann, gut verkaufen. Mehr davon natürlich im nächsten Podcast von Art in the City kommende Woche!

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